An der französisch-spanischen Grenze beginnt eine weitere sehr beliebte Route des Jakobswegs der Küste entlang. Diese Route wird Camino de la Costa (also Küstenweg) oder auch Camino del Norte genannt. Vorweg muss man gleich anmerken, dass diese Route im Vergleich zu anderen noch nicht so gut beschildert ist. Die gelben Pfeile sind nicht allgegenwärtig wie z.B. am Camino Francés.
Diese Route umfasst ca. 825km und zählt somit auch zu einer der längeren Alternativen des Jakobswegs. Auch der Camino de la Costa startet wie der Camino Francés an der französisch-spanischen Grenze. Der Weg führt durch San Sebastian, Bilbao und Santander und vereint sich dann mit dem Camino Francés in Arzua. Weiters hat man auch die Möglichkeit unterwegs in Oviedo auf den Camino Primitivo zu wechseln, welcher dann in Melide erst den Camino Francés begegnet.
Der Weg selbst bietet eine atemberaubende Landschaft mit herrlichen Küstenansichten. Das Terrain ist gröstenteils hügelig und viele Flüsse müssen mittels Brücken überquert werden. Durch den eher geringen Beliebtheitsgrad des Weges sind auch Unterkunften in den jeweiligen Städten eher Mangelware, trotzdem sollte man immer einen Platz für die Nächtigung finden. Ein Hinweis noch: Das Wetter ist auf diesem Weg sehr variabel, man sollte also auf alle Wetterlagen (vor allem auf Regen) vorbereitet sein.
Nachfolgend finden Sie noch den Camino de la Costa auf der Karte mit seinen einzelnen Etappenzielen eingezeichnet.